Kennst du dieses Gefühl, dich immer wieder beweisen zumüssen? Wenn du dich immer wieder durchsetzen musst, umdir das Standing zu erarbeiten, das du gerne hättest? JedesRudel hat sein Alphatier, selten von Geburt an. Eine solchePosition muss erkämpft werden. Ein Beispiel hierfür sindHunde. Im Rahmen der Familie wissen die Vierbeiner um ihrePosition, wissen, dass die Rolle des Alphatiers dem Halterzufällt. Aber wenn du deinen Hund auf einer H...

"Er wusste, wie sich das anfühlte. Er hätte am liebsten mit ihr gesprochen, um zu zeigen, dass sie nicht allein war. Oder um sich selbst einzureden, dass er nicht allein war." Die Adoleszenz: Einsamkeit, das Gefühl der Ohnmacht gegenüber den Taten der Erwachsenen und auch gegenüber den Schmähungen anderer Gleichaltriger. Wie sich selbst definieren, wie ausbrechen? In dieser Sammlung von Kurzgeschichten befasst sich der Autor mit dieser Them...

Uilleam brütete in der Bibliothek der Wassermagier über mehreren Folianten. Der Band des großen Arkanums schaute ihn vorwurfsvoll an, aber er musste vorher noch einige andere durcharbeiten. Morgen Nacht war es soweit! Vermutlich hatte ihm ein Fehler im magischen Auswahlsystem diese Prüfung eingebrockt. Schließlich studierte er erst im zweiten Semester. Er war ein blutiger Anfänger! Egal, was er dem Prüfungsam…...

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Die Kohlen glühten in pulsierendem orangen Licht und die Flammen züngelten höher, von einer unsichtbaren Kraft in Richtung des Novizen gezogen, der sich ihnen mit leise tappenden Schritten näherte. Lerik kannte ihn gut. Merin war es schließlich gewesen, der ihm damals erklärt hatte, dass hier oben im Gebirge die Herrscher der Welt lebten. Oder so ähnlich. Schließlich waren sie da…...

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Trockener Hals und schweißnasse Hände.Verfluchte Aufregung, dachte Alex und trocknete seine Hände an der Hose ab. Er versuchte ja ruhig zu bleiben, doch innerlich da brodelte er. Hätte es doch bloß schon angefangen. Er wurde dieses Warten leid. Wie lange saß er eigentlich schon in diesem grauen Flur, nur darauf wartend, endlich eintreten zu können?Alex war siebenundzwanzig Jahr…...

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Augustin war so nervös, wie in seinem ganzen Leben nicht zuvor. Warum nur sagte man den Prüflingen nicht, was sie erwartete? Das einzige, was er wusste, war, dass alle Fähigkeiten eines Magiers getestet wurden, soviel hatte man ihm mitgeteilt. Doch das war eine Menge, wenn man bedachte, wie viel er in den letzten sieben Jahren gelernt hatte. Man hatte ih…...

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Kendara glaubte, ihr Herz bliebe stehen, als ihr Name erklang. Sie atmete tief ein und tauschte einen Blick mit ihrem Meister. Er setzte große Hoffnungen in sie. Sicheren Schrittes betrat sie die Halle, in der die drei Großmeister hinter ihrem Pult saßen. Niemand sah ihr die Aufregung an, denn in der Akademie hatte sie vor allem eines gelernt: Niemals Schwäch…...

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Gregor stapfte durch den tiefen Wald, schon den fünften Tag in Folge. Gesehen hatte er in dieser Zeit lediglich zahlreiche Waldtiere, doch nicht eine Menschenseele. Zum wiederholte Male fragte er sich, warum er sich ausgerechnet auf diese geistesarme Queste eingelassen hatte. Zum Teufel mit zu viel Bier und zu vielen Rivalen um die Gunst der schöne Brigitta! Als ein Ritte…...

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„Ihr könnt warten, hier in der Burg, und hoffen, den Blick niemals vom Himmel abgewandt, oder Ihr könnt gehen. Es steht Euch frei.“ So oft hatte sie diese Worte gehört, und immer war sie froh gewesen, wenn sie spürte, dass sie gingen. Doch nicht heute, nicht bei ihm. Sie löste sich aus ihrer Starre und lief zu ihm, hielt ih…...

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Vorsichtig betrat Cornelius Diebken den großen Vorhof der Festungsanlage. Endlich konnte er sich etwas ausruhen. Vielleicht hatte er ja sogar Glück und er fände eine Quelle oder etwas Ähnliches. Sein Wasser hatte er heute Morgen aufgebraucht und seit er sich in dieser weiten Landschaft verirrt hatte, gab es keine Gelegenheit mehr, seinen Wasservorrat zu ergänzen. Noch immer hatte er kein…...

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Racheträume – Kapitel 2
Romane , Sanela Egli, "Racheträume" / Januar 18, 2019

2Nach dem Imbissbesuch, der zu Schreiners Überraschung einen sehr leckeren Snack serviert hatte, sank sie in Tschannens Wagen die Lehne. In ihrem Magen rumorte es, sie hatte zu viel und zu schnell gegessen. Ihr Partner hatte den Motor noch nicht laufen lassen, als ihre Gedanken an den Morgen zurückschweiften. Warum zum Teufel war Felix wieder so ausgetickt…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 7

7Die Zeit schien nur so an Suzana vorbeizuziehen. Seit vorgestern hatte sie nicht mehr mit Filip gesprochen, glücklicherweise war er so schlau gewesen und hatte sich daran gehalten, ihr aus dem Weg zu gehen. Vergangene Nacht hatten Weinkrämpfe sie durchgeschüttelt. Sie vermisste ihre Tante so sehr. Erst kurz vor der Morgendämmerung war sie eingeschlafen. Bleiern schälte si…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 6

6Am nächsten Morgen war Filip frühzeitig wach. Müde schlurfte er ins Bad und klatschte sich kaltes Wasser ins Gesicht. Er konnte nicht fassen, was gestern passiert war. Barbara war gestorben. Sie war für ihn wie eine eigene Tante gewesen, nun war sie tot. In der Nacht hatte er nicht schlafen können und war in die Küche gegangen…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 5

5»Das, liebe Barbara, ist der arrogante Typ aus dem Bus.« »Wie bitte?«, fauchte Filip empört. »Der arrogante Typ? Ich glaube du wolltest sagen der Typ, der dir beim Pinkeln geholfen hat.« Wütend zog Suzana ihre Augenbrauen zusammen und stützte ihre Hände in die Hüften. »Also …« »Frau Maklerin, du bist ja immer noch so verspannt.« Er grinst…...

Racheträume – Kapitel 1
Romane , Sanela Egli, "Racheträume" / Dezember 28, 2018

Wie jeden Morgen war Julia Schreiner auch heute um kurz vor sechs aufgestanden, um Felix einen Kaffee aus der Kapselmaschine zu lassen und ihm wie immer mit einem gequälten Lächeln ans Bett zu bringen. Sie goss einen Schuss Milch hinein, stellte den Tetra Pak zurück in den Kühlschrank und schwang die Tür zu. Ihr Verlobter lag breitbeini…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 4

In ihrem roten Yugo, den sie von ihrem Großvater zur bestandenen Fahrprüfung bekommen hatte, bretterte Ana gen Süden. Sie hatte den Karren schon einige Male verkaufen und sich einen neuen beschaffen wollen, hatte es dann aber doch nie übers Herz gebracht. Ana hatte ihn nun schon zwanzig Jahre und er ging mit ihr durch alle Höhen un…...

Rudelkämpfe – Oliver Bruskolini

Kennst du dieses Gefühl, dich immer wieder beweisen zumüssen? Wenn du dich immer wieder durchsetzen musst, umdir das Standing zu erarbeiten, das du gerne hättest? JedesRudel hat sein Alphatier, selten von Geburt an. Eine solchePosition muss erkämpft werden. Ein Beispiel hierfür sindHunde. Im Rahmen der Familie wissen die Vierbeiner um ihrePosition, wissen, dass die Rolle des Alphatiers dem Halterzufällt. Aber wenn du deinen Hund a...

Racheträume – Prolog
Romane , Sanela Egli, "Racheträume" / Dezember 21, 2018

Des Nachts liege ich wach, wälze mich gequält hin und her und warte, dass die Sonne aufgeht. Seit Lynn nicht mehr bei mir ist, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Hätte ich mehr Mut, würde ich meinem Leben ein Ende bereiten, aber…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 3

Der Bora zeigte sich von seiner besten Seite und der Bus ruckelte beängstigend. »Hier drinnen passiert uns nichts, keine Sorge«, hauchte Filip. Suzana schaute aus dem Fenster und spürte seinen Blick im Nacken. Sie ermahnte sich ruhig zu bleiben und keine negativen Gedanken zuzulassen. Um auf andere Gedanken zu kommen erinnerte sie sich an den Sommer vo…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 2

Desolat. So konnte man den Zustand des Vorgartens beschreiben. Barbara traute ihren Augen kaum. Der Anblick stimmte sie traurig. Es war unordentlich, einfach unmöglich. Der Rasen war offensichtlich seit einigen Wochen nicht mehr gemäht worden, ein rotes Bobby-Car lag mit dem Lenkrad nach unten im Schildkrötenförmigen, grünen Sandkasten, dessen Deckel (de…...