Kennst du das Gefühl, allein gegen die ganze Welt zu kämpfen? Alle stehen dir im Weg. Du wagst es nicht einmal mehr, zu träumen. Dein Leben gleicht einem deprimierenden, französischen Schwarz-Weiß-Film, in dem kaum gesprochen wird und das Schicksal versetzt dir einen Hieb nach dem anderen. Aber du steckst es weg. Denn alles, was du dazu benötigst, ist ein…...

Kennst du diese Momente, die nie vorbeigehen sollten? Ein Augenblick, in dem alles perfekt ist und in dem du am liebsten die Welt anhalten würdest, damit sie sich nicht mehr weiterdreht? Aber du weißt, dass sich etwas ändern wird. Es ändert sich immer alles. Das ist nicht unbedingt schlecht, denn so haben wir die Chance, mehr von diesen Momente…...

Kennst du dieses Gefühl, dich immer wieder beweisen zumüssen? Wenn du dich immer wieder durchsetzen musst, umdir das Standing zu erarbeiten, das du gerne hättest? JedesRudel hat sein Alphatier, selten von Geburt an. Eine solchePosition muss erkämpft werden. Ein Beispiel hierfür sindHunde. Im Rahmen der Familie wissen die Vierbeiner um ihrePosition, wissen, dass die Rolle des Alphatiers dem Halterzufällt. Aber wenn du deinen Hund auf einer H...

"Er wusste, wie sich das anfühlte. Er hätte am liebsten mit ihr gesprochen, um zu zeigen, dass sie nicht allein war. Oder um sich selbst einzureden, dass er nicht allein war." Die Adoleszenz: Einsamkeit, das Gefühl der Ohnmacht gegenüber den Taten der Erwachsenen und auch gegenüber den Schmähungen anderer Gleichaltriger. Wie sich selbst definieren, wie ausbrechen? In dieser Sammlung von Kurzgeschichten befasst sich der Autor mit dieser Them...

Uilleam brütete in der Bibliothek der Wassermagier über mehreren Folianten. Der Band des großen Arkanums schaute ihn vorwurfsvoll an, aber er musste vorher noch einige andere durcharbeiten. Morgen Nacht war es soweit! Vermutlich hatte ihm ein Fehler im magischen Auswahlsystem diese Prüfung eingebrockt. Schließlich studierte er erst im zweiten Semester. Er war ein blutiger Anfänger! Egal, was er dem Prüfungsam…...

No Comments Michaela Harich Read More

Die Kohlen glühten in pulsierendem orangen Licht und die Flammen züngelten höher, von einer unsichtbaren Kraft in Richtung des Novizen gezogen, der sich ihnen mit leise tappenden Schritten näherte. Lerik kannte ihn gut. Merin war es schließlich gewesen, der ihm damals erklärt hatte, dass hier oben im Gebirge die Herrscher der Welt lebten. Oder so ähnlich. Schließlich waren sie da…...

No Comments Michaela Harich Read More

Trockener Hals und schweißnasse Hände.Verfluchte Aufregung, dachte Alex und trocknete seine Hände an der Hose ab. Er versuchte ja ruhig zu bleiben, doch innerlich da brodelte er. Hätte es doch bloß schon angefangen. Er wurde dieses Warten leid. Wie lange saß er eigentlich schon in diesem grauen Flur, nur darauf wartend, endlich eintreten zu können?Alex war siebenundzwanzig Jahr…...

No Comments Michaela Harich Read More

Augustin war so nervös, wie in seinem ganzen Leben nicht zuvor. Warum nur sagte man den Prüflingen nicht, was sie erwartete? Das einzige, was er wusste, war, dass alle Fähigkeiten eines Magiers getestet wurden, soviel hatte man ihm mitgeteilt. Doch das war eine Menge, wenn man bedachte, wie viel er in den letzten sieben Jahren gelernt hatte. Man hatte ih…...

No Comments Michaela Harich Read More

Kendara glaubte, ihr Herz bliebe stehen, als ihr Name erklang. Sie atmete tief ein und tauschte einen Blick mit ihrem Meister. Er setzte große Hoffnungen in sie. Sicheren Schrittes betrat sie die Halle, in der die drei Großmeister hinter ihrem Pult saßen. Niemand sah ihr die Aufregung an, denn in der Akademie hatte sie vor allem eines gelernt: Niemals Schwäch…...

No Comments Michaela Harich Read More

Gregor stapfte durch den tiefen Wald, schon den fünften Tag in Folge. Gesehen hatte er in dieser Zeit lediglich zahlreiche Waldtiere, doch nicht eine Menschenseele. Zum wiederholte Male fragte er sich, warum er sich ausgerechnet auf diese geistesarme Queste eingelassen hatte. Zum Teufel mit zu viel Bier und zu vielen Rivalen um die Gunst der schöne Brigitta! Als ein Ritte…...

No Comments Michaela Harich Read More
Racheträume – Kapitel 11
Romane , Sanela Egli, "Racheträume" / März 22, 2019

11Schreiner versank ihr Knie mit aller Kraft in Blondies Bauch. Endlich sackte er zusammen. Mit voller Wucht verzahnte Schreiner die Finger ihrer Hände und schlug sie ihm mit aller verbliebenen Kraft zwischen die Schulterblätter. Aus ihrer hinteren Hosentasche zückte sie die Handschellen und legte sie Blondie an und fesselte ihn an einen Heizungskörper. Sie schob sich a…...

Racheträume – Kapitel 10

10Die Dunkelheit der Nacht hatte alle Lichte verschlungen, auf der Straße war keine Menschenseele. Langsam rollte der Renault Koleos auf den Parkplatz des El Salvador. Schreiner schaute sich um, die Anlage war düster, in der Peripherie Weinfeldens, weit außen, irgendwo im Nirgendwo. Sie entstieg dem Renault und hielt Ausschau nach dem alten Golf ihres Partners. Im dritte…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 15

15Die hereinscheinende Sonne weckte Suzana auf. Noch im Bett liegend reckte sie ihre Wirbelsäule durch, gähnte herzhaft und schnellte dann hoch, als ihr in den Sinn fuhr, dass heute der Tag ihres Auszugs war. Für immer. Hatte Filip seiner Tante schon davon erzählt? Sie könnte die restlichen Tage ja bei ihm verbringen. Suzana fragte sich, weshalb si…...

Racheträume – Kapitel 9

9Ein lauter Seufzer entfuhr ihren Lippen. Aufgrund der Befragungen war sie müde, dennoch froh, einen kleinen Lichtblick zu haben. Morgen würde sie zu dieser Tamara fahren. Jetzt war sie einfach nur froh, dass Tschannen den Besuch im El Salvador übernehmen würde und sie Feierabend hatte. Ermattet bugsierte sie ihren Renault an seinen Platz. Sie stand in de…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 14

14»Ich geh noch schnell was einkaufen«, entschuldigte Suzana sich und trat hinaus, während Filip, seine Tante und Dragana noch im Restaurant sitzen blieben. Schlurfend überquerte sie ein paar Meter weiter den Parkplatz und ging durch die große glasige Flügeltür in das Geschäft. Es herrschte reges Treiben. Urlauber wuselten in zu engen Badeanzügen umher, Kinder schrien nach eine…...

Racheträume – Kapitel 8

8»Frau Schreiner, haben Sie noch eine Frage?« Schreiner war verdutzt, die Haushälterin hier anzutreffen, versuchte aber, sich nichts anmerken zu lassen. Sie wurde hereingebeten und in das Wohnzimmer geführt. Auf der Couchlehne hatten Puppen, augenscheinlich selbst gestrickt, ihren Platz. Nach Farben geordnet. Den Salontisch zierte ein mit weißem Garn gehäkelter Läufer. »Wie geht es Ihnen?«, fragte Schreiner…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 13

13»Suzana, Mensch, was macht ihr denn hier?« Dragana umarmte Suzana, dann schaute sie zu Filip. »Na, das überrascht mich jetzt aber gar nicht. Ihr beide … hab ich´s doch gewusst.« Sie zwinkerte. »Wir sind mit Filips Tante hier, Vesna«, sagte Suzana. Vesna inspizierte Dragana von oben nach unten, stand dann gequält auf und streckte ihr die Han…...

Wir sind die Dachse – Oliver Bruskolini

Kennst du das Gefühl, allein gegen die ganze Welt zu kämpfen? Alle stehen dir im Weg. Du wagst es nicht einmal mehr, zu träumen. Dein Leben gleicht einem deprimierenden, französischen Schwarz-Weiß-Film, in dem kaum gesprochen wird und das Schicksal versetzt dir einen Hieb nach dem anderen. Aber du steckst es weg. Denn alles, was du dazu benötigst, ist ein…...

Racheträume – Kapitel 7
Romane , Sanela Egli, "Racheträume" / Februar 22, 2019

7Kinderschuhe lagen achtlos dahingeworfen vor der Wohnungstür, ein Kickboard lehnte an der Wand. Schreiner las den Namen Zoller und drückte die Klingel. Sie warf ihre blonden Haare über die Schultern und wartete. Von drinnen erklang Kinderlärm. Eine massige Frau mit einem schreienden Baby auf dem Arm öffnete. Dunkle Schatten zeichneten sich unter ihren Augen, ihre Haare ei…...

Ein Sommer auf Rab – Kapitel 12

12Suzana starrte auf den Fernseher, verstand jedoch nicht, um was es überhaupt ging. Dieser verfluchte Joint! Wie hatte sie nur davon rauchen können? Sie blickte zum Fenster. Staubkörner tanzten im Licht der eingehenden Sonnenstrahlen. Das war faszinierend. Den tanzenden Staubkörnern hätte sie noch stundenlang zuschauen können. Plötzlich, wie aus dem Nichts, spürte sie, wie sich ihr Mage…...